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Edo Saiya zwischen Feuer und Wasser in „Lass mich gehen“

Posted in: NewsTourneen
Tagged: Edo Saiya

Die neue Single „Lass mich gehen“ von Rapper Edo Saiya und auch das dazugehörige Musikvideo beginnen verträumt und melancholisch. Der Künstler schreitet in Slowmotion Richtung Strand. Doch die Ruhe trügt und die sanfte Melodie, die etwas an „Arlen Griffey“ von Casper erinnert, wird schnell durch ein energisches Schlagzeug ersetzt. Edo Saiya ist aber nicht nur mit einer neuen Single am Start, heute kündigte er auch seine Deutschland-Tour an.

Edo Saiya – Lass mich gehen

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„Hass mich gern, aber lass mich geh’n / Lass uns sterben und dann lass uns seh’n“ singt der junge Künstler aus Köln. Timo Bethke alias Edo Saiya steigert sich in seiner neuen Single gesanglich immer weiter in das schmerzliche Gefühl hinein, sodass der zweite Teil des Songs mit Scream-Elementen seinen Höhepunkt findet. Diese Mischung aus Rap, Hyper-Pop und dominanten Schlagzeug transportiert eine Menge Emotionen, die auch durch die Wackelbild-Effekte im Video hervorgehoben werden.

Edo veröffentlichte bereits sieben Studioalben, zuletzt das Album „X6“ auf dem nicht weniger als 26 Songs ohne Feature zu hören sind. Es geht um Selbstzweifel, Depressionen und in „Hilf mir“ schildert er, wie sich für ihn eine Panikattacke anfühlt. Damit lassen sich nicht nur mit dem Intro des neuen Songs „Lass mich gehen“ Parallelen zu Casper ziehen, sondern auch thematisch gibt es Überschneidungen. In „Trilogy Vinyl“ zitiert er sogar „Das Grizzly Lied“ mit der Zeile: „Es wäre heut‘ nicht wie es ist / Wär es damals nicht gewesen wie es war.“

Tiefgründig und nachdenklich

Es geht also ganz schön tief rein in die Materie und Edo offenbart, dass bei ihm vieles nicht einfach gelaufen ist. Das wird sich sicherlich auch auf seinem neuen Album „polaR“ wiederspiegeln. Allerdings hebt sich dieses schon jetzt durch das weiße Album-Cover von den bisherigen hauptsächlich schwarz gehaltenen Artworks ab, was darauf hindeutet, dass diesmal weniger düstere Klänge angespielt werden. Und auch in dem letzten Song „Ich liebe“, in dem Edo gemeinsam mit badchieff, Cro und Majan zu hören ist, haben wir eine ganz andere, ruhige Seite des Künstlers kennengelernt.

Edo selbst und seine Musik entwickeln sich stetig weiter und wir sind schon ganz gespannt, welche textlichen sowie musikalischen Überraschungen das Album bereithält, das am 18. März erscheinen wird. Außerdem könnt ihr Edo dieses Jahr auch live erleben, denn er tourt ab Juni durch Deutschland.

„polaR“ Tour – präsentiert von DIFFUS

03.06.2022 Hamburg Bahnhof Pauli

05.06.2022 Berlin Hole44

09.06.2022 München Ampere

10.06.2022 Köln Artheater

Tickets gibt es hier und an weiteren Vorverkaufsstellen.

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