Eli Preiss über Rap auf Deutsch, Zusammenarbeit mit Boloboys & bulgarische Wurzeln
Mittlerweile gehört Eli Preiss ganz klar zu den Aushängeschildern der aktuellen Rapszene Österreichs und macht es sich neben Bibiza, Slav, Verifiziert oder Yugo gemütlich. Auch wenn die Wahl-Wienerin schon seit knapp drei Jahren im Musikgeschäft unterwegs ist, hat sich erst mit der Corona-Pandemie der große Hype um sie entwickelt.
Im Interview erzählt Eli Preiss, dass ihr Auftritt auf dem Schillerplatz vor wenigen Monaten einen absoluten Wendepunkt in ihrer bisherigen Karriere darstellte: „Während Corona ist meine Reichweite eigentlich am meisten gestiegen. Dort habe ich aber immer nur so Zahlen quasi gesehen und nicht die Gesichter vor mir. Und dann actually beim Schillerplatz haben Leute plötzlich nach meiner Hand gegriffen. Das war voll schockieret für mich – in einer guten Art – dass auf einmal so viele Leute meine Musik kannten und mitgeschrien haben.“
Ob ihr Erfolg auch mit ihren deutschen Lyrics in Zusammenhang steht? Wer weiß, denn seit ihrer Single „Noch Down?“ aus dem letzten Jahr hat sich Eli zumindest textlich der deutschen Sprache verschrieben. Damit einher geht aber auch ein sehr futurischer, moderner Sound, der im Vergleich zu früheren Releases sich immer weiter weg vom klassischen R&B der 90er- und 2000er-Jahre bewegt, der Eli Preiss damals beeinflusst.
Wir haben Eli Preiss zu uns ins Studio eingeladen und mit ihr über ihre Inspirationen und ihre bulgarischen Wurzeln gesprochen. Außerdem erzählt sie uns von ihrem Auftritt auf dem Schillerplatz gemeinsam mit den Boloboys und gibt einen kleinen Einblick in ihre kommende EP.
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