Eloise erforscht ihre Gefühle im Debütalbum „Drunk On A Flight“
Wer schon früh Billie Eilish als Fan hat, scheint auf einem guten Weg zu sein. Diesen Weg verfolgt die britische Singer-Songwriterin Eloise seit 2019 konsequent und landet nun bei einem der ersten Meilensteine: dem Debütalbum „Drunk On A Flight“. Dieses endlich in die Welt entlassen zu können, ist ein spezielles Gefühl, das Eloise nur schwer beschreiben kann, wie sie auf Instagram zugibt: „Ich habe keine Worte übrig, um zu erklären, weshalb dieses Album so besonders für mich war und ist… weil ich all meine Wörter aufgebraucht habe, um das Album zu schreiben.“
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Von verpasstem Rückflug zu „Drunk On A Flight“
Die Enstehungsgeschichte der Songs spielt dabei keine unwichtige Rolle: Anfang 2022 verpasste Eloise nach einer US-Tour und einem Besuch bei Freund:innen ihren Rückflug und strandete mit viel Zeit und nichts zu tun in Los Angeles. Also entschied sie sich dafür, mit ihrem Schulfreund Max Margolis ins Studio zu gehen – das Ziel: Songs für große Artists wie Miley Cyrus schreiben. Dieser distanziertere Approach schlug sich in einer neuen Begeisterung fürs Songwriting nieder und zeigte ihr, dass sie „die Popstruktur verstanden hatte“. Mit frischer Kreativität und der Challenge, jeden Tag weiterzuschreiben, flog ihr geradezu das Album aus den Fingern.
Große Gefühle zum Erwachsenwerden
Dabei zeigt sie auf „Drunk On A Flight“ nicht nur ihren üblichen kuschligen Neo-Soul-Style, sondern auch Indie-Rock-Momente, hin und wieder baut sich ein Song auch mal zu einem fuzzigen Gitarrensolo auf. Dass sie zunächst vorhatte, für andere Leute zu schreiben, merkt man hier nicht – denn es ist ein hochpersönliches Album geworden. Es geht um Breakups, Streite und alle „Giant Feelings“, durchaus auch unschöne Momente, die dennoch umarmt werden, um aus ihnen schlauer zu werden. „Mein Songwriting war schon immer ehrlich, aber dieses fühlt sich roh an – als würde ich alle Schattierungen von Gefühlen erforschen.“ Eben ein Album zum Erwachsenwerden.
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