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Elsa stehen im „Handstand“

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Einen Handstand zu können ist schon eine feine Sache. Ein kleiner Flex im Park und ein skurriler Perspektiv-Wechsel, aber doch eher ein Talent, das im Alltag selten zum Einsatz kommt. Die Wiener Band Elsa dreht den Spieß nun allerdings um. Ihre neue Single dreht sich um ein Leben im „Handstand“ – immer anders als die anderen.

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Die Welt steht Kopf

„Im Handstand bin ich geboren / Und vom Leben wird mir schwindelig“ – was für eine spezielle, aber treffende Metapher für das oft besungene Außenseitertum! Und obwohl sich die neueste Single des Wiener Quartetts Elsa im Grunde genau darum dreht, klingt das zu keinem Zeitpunkt erdrückend oder all zu finster. Das hat der Song vor allem seinem beschwingten Sound-Bild zwischen Wiener Lied, Rock und Indie-Pop zu verdanken – ein Gewässer, in dem neben Elsa auch andere Österreicher wie Wanda oder Bilderbuch schippern. Dazu kommen dann noch funky verspielte Gitarren-Riffs und wider Erwarten sogar eine kleine Autotune-Passage.

Und auch im Video geben sich Elsa erfrischend bunt. Die vier Bandmitglieder präsentieren sich in extravaganten Outfits inmitten von bizarren Accessoires und liebevollen Animationen – die angemessene Portion Weirdness für eine Band, die ihr Leben im Handstand verbringt. Aber das ist am Ende gar nicht mehr so schlimm, denn: „Von den meisten Leuten halt’ ich gar nichts“. Damit beenden Elsa ihre neue Single und schließen auf ihre Art Frieden mit einer Welt, die Kopf steht.

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