Empfehlung des Tages: Action Bronson – SubZero
Ernst gemeinte Frage: Gibt es irgendetwas, das Action Bronson nicht kann? Der bärtige Hüne aus New York ist Rapper, Koch, Cannabis-Konnaisseur, Bestseller-Autor, hostet sein eigenes Schlemmerei-Format „F*ck, that’s delicious!“ und malt seine Albumcover selbst.
So auch im Fall seines neuesten Werks „Cocodrillo Turbo“, das am 29. April erscheint. Mit „SubZero“ hat Action Bronson schon vor einigen Wochen einen kleinen Appetizer vorausgeschickt und sich mit dieser wunderbaren Technologie namens „Greenscreen“ ausgetobt.
New York ist dem Untergang geweiht – zumindest in Actions Bronsons Musikvideo zu „SubZero“. Denn da bricht ein Tsunami über die Stadt herein, in den sich der Rapper natürlich ohne zu Zögern mit seinem Bodyboard stürzt.
Wahnwitziger Psychedelic Rap
Während Action Bronson also mit graziler Eleganz durch die Fluten paddelt, spittet er präzise Lines über ein reduziert-psychedelisches Instrumental. Hi-Hats mit spannungsvollem Swing, Orgeln wie aus einem The Doors-Album – für Musikliebhaber:innen ein echter Genuss, was sich hier abspielt.
Dazu gesellen sich dann Action Bronsons wahnwitzige Lines, die er auch nach zehn Jahren in der Rap-Szene noch mit einem Hunger wie an Tag Eins vorträgt: „Me and you, it’s like a lion versus a boar / Both eyes open blasting iron through the door / Twenty canisters of tear gas / Slide them on the floor like James Brown’s shoes“.
Der Wellenritt bildet übrigens nur den Anfang von Actions Greenscreen-Abenteuern – im Lauf des Videos muss sich der Rapper auch in einer Wüste vor mit Laser-Drohnen bestückten Adlern verteidigen. Klingt absurd, ist auch absurd und schon jetzt absolutes Internet-Gold.
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