Empfehlung des Tages: Addison Rae – Fame is a Gun
Spätestens seit sie letztes Jahr auf dem Remix zum Charli xcx Song „Von dutch“ aufgetaucht ist, hat sich Addison Rae (schreiend) auch in der breiten Masse als Musikerin etabliert. Die Amerikanerin erlangte seit 2019 vor allem durch TikTok Bekanntheit und begann 2021 mit der Single „Obsessed“ ihre musikalische Karriere. Die Meinungen von Kritiker:innen waren zunächst jedoch gespalten. Der Sound wirkte nicht ausgereift, sondern mehr als hätte man Addison durch eine universelle Pop-Schablone gepresst.
Ist der BRAT-Sommer doch noch nicht vorbei?
Auf ihrem jüngst erschienenem Debütalbum „Addison“ ist hingegen alles stimmig. Resultierend aus der Zusammenarbeit mit den beiden Produzentinnen Luka Kloser und Elvira Anderfjärd, die (neben Addison Rae) für alle 12 Tracks des Albums verantwortlich sind, klingen die Songs wie auf sie zugeschnitten. Zwischen Lana Del Rey, Charli xcx, Y2K und einem offenkundigen It-Girl-Status wirkt „Addison“ wie die kleine Schwester von „Brat“ die diesen Sommer ihr Erbe fortführt.
„Fame is a Gun“, zeitgleich mit dem Album veröffentlicht, widmet sich dem zweischneidigen Schwert des Erfolgs. Über einem leuchtenden Elektropop-Instrumental wendet sich Addison Rae verständnislos an alle, die an ihr etwas auszusetzen haben. In der eingängigen Hook à la Bubblegum-Pop wird ihr in Kopfstimme bewusst, dass sie die Meinung der Außenwelt nicht mehr kontrollieren kann, sobald sie etwas veröffentlicht. Wenn sie das glamouröse Leben, was sie sich durch ihren Erfolg erarbeitet hat, weiter genießen möchte, muss sie sich damit zurechtfinden: „Fame is a gun and I point it blind / Crash and burn, girl, baby, swallow it dry / You got a front row seat and I / I got a taste of the glamorous life“
Addison Rae und alle weiteren Empfehlungen
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