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Empfehlung des Tages: alt-J – Hard Drive Gold

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Tagged: alt-J

Ein Song über Kryptowährungen – nicht unbedingt, was man im ersten Moment von alt-J erwarten würde. Doch „Hard Drive Gold“ ist nicht etwa eine Hymne auf das schnelle Geld und den Kapitalismus, sondern das genaue Gegenteil davon. Vielmehr ist der Song durch eine sarkastische Brille zu betrachten und kritisiert Menschen, die im Leben nur nach Reichtum streben. „Hard Drive Gold ist ein leicht ironischer Song, der zu einer Zeit geschrieben wurde, als wir dachten, dass der Goldrausch der Kryptowährungen auf dem Höhepunkt war.“, so die Band selbst über den Song.

alt-J – Hard Drive Gold

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Das Video zum Track ist ein dramatischer Kurzfilm. Direkt am Anfang wird verkündet, dass sich alle verbarrikadieren sollen, da Gefahr droht. Doch anstatt genau das zu tun, nimmt eine junge Frau sich den bevorstehenden Untergang zum Anlass nach draußen zu gehen. Sie schnappt sich ihren Stab und sprintet durch die Stadt zum Sportplatz, um ein letztes Mal Stabhochsprung zu machen. Und genau dass tut sie – und blickt mit der Landung dem buchstäblichen Weltuntergang in Form einer Explosion ins Gesicht.

Am 11. Februar erscheint „Hard Drive Gold“ und kommt nicht allein, sondern als Vorbote zu dem langersehnten, vierten Studioalbum von alt-J. „The Dream“ wird der Longplayer heißen und viele persönliche Momente von Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green beinhalten. Diese kommen wie “Hard Drive Gold“ musikalisch verpackt in den gewohnten Britfolk- und Indiepop-Mix und wie immer auch mit einigen experimentellen Elementen daher, was Rhythmus, Percussion und Machart angeht.

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