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Empfehlung des Tages: Ambra – Blackout

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„Dieses Jahr wird ernst“, gibt Ambra Mitte Januar 2023 auf Instagram bekannt – und dieses Motto scheint sich als wahr zu erweisen, wie sie mit „Blackout“ beweist, einem Song, der zeigt, dass Ambra genau weiß, wo sie hinwill. Es ist ihr erster Song auf Deutsch und präsentiert einen Sound, der gleichzeitig musikalisch offen und vielfältig ist, aber auch einzigartig.

Von Trauer zur Schönheit

Aber erstmal ein paar Grundlagen zu Ambra: Die junge Künstlerin stammt aus Hannover und wohnt mittlerweile in Berlin. Mit ihrer ersten Single „Valentine“ kann sie 2020 schon ziemlich schnell ihren bis heute mit Abstand meist gestreamten Release landen. Von einem One-Hit-Wonder zu sprechen, wäre aber zu kurz gedacht, denn seitdem ist sich Ambra nicht zu schade, immer wieder Neues zu probieren, wie etwa die deutschen Texte auf „Blackout“. Ein festes Genre will sie sich ohnehin nicht zuschreiben, das zentrale Element ist die ehrliche Vermittlung von Emotionen und Erfahrungen. Trauer in etwas Schönes verwandeln, das liege ihr in ihrer Musik sehr am Herzen, sagt sie in einem Interview.

Kontrastierende Emotionen

Diese Emotionen zeigen sich auch in „Blackout“ und hier geht es eben nicht nur um Trauer, sondern auch Wut, Nostalgie und allem, was dazwischen liegt. Der Song kontrastiert Extreme: Ambras Stimme gleitet hier zwischen melancholischen Bedroom-Pop-Gitarren und hektischen Hyperpop-Rhythmen. Soulig und weich, hin und wieder mit gezielt platziertem Autotune versetzt, berichtet sie von einer Beziehung, die ihr viel abverlangte: „Du nimmst dir, was du willst / Meine Energie auch“. Nun steht sie darüber und kann diese Zeit nur als ein Blackout in ihrem Kopf bezeichnen. Ein Blackout, aus dem sie offenbar gestärkt und mit frischen Ideen herauskommt.

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