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Empfehlung des Tages: Aretha Franklin – Never Gonna Break My Faith

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Als die US-amerikanische Sängerin Aretha Franklin vor mittlerweile fast zwei Jahren verstarb, hinterließ sie ein umfangreiches Vermächtnis. Schließlich ist sie nicht umsonst als die „Queen of Soul“ bekannt: Seit den 1960ern hat Aretha Musik veröffentlicht, zuerst Gospel, später dann Soul, eine Diskografie, die sich über fünf Jahrzehnte erstreckt. Ihr ausdrucksstarke Stimme und ihr Songwriting brachten ihr Welthits und achtzehn Grammy-Auszeichnungen ein, aber das war für die Musikerin aus Memphis nie alles. Es ging auch um das Zurückgeben an die eigene Community und so wurde Aretha Franklin mit Song wie „Respect“ zu einer der wichtigsten Figuren für die afroamerikanische Civil Rights-Bewegung sowie für die Frauenbewegung, die in den 1960er Jahren mehr Rechte einforderten. Das ist zwar teilweise gelungen, aber die strukturelle Diskriminierung, die gerade in den USA und an vielen anderen Orten angeprangert wird, zeigt, dass wirkliche Gleichberechtigung längst nicht erreicht ist. Entsprechend aktuell wirkt ihr Song „Never gonna break my faith“, der vor wenigen Tagen erstmals als Solo-Version veröffentlicht wurde. Ursprünglich war das Stück 2006 im Film „Bobby“ als Duett-Version mit Mary J. Blige zu hören, in der neuen Version wird Aretha Franklin nun nur vom Knaben-Chor des New Yorker Stadtteils Harlem begleitet. Wie der Titel bereits verrät, dreht sich „Never gonna break my faith“ darum, auch im Angesicht von Widrigkeiten nicht den Glauben zu verlieren – egal ob im religiösen oder politischen Sinn: „You can lie to a child with a smiling face, tell me that colour ain’t about race/ You can cast the first stone, you can break my bones, but you’re never gonna break, never gonna break my faith“.

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