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Empfehlung des Tages: Arlo Parks – Eugene

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„Songs und Projekte nach Leuten zu benennen hilft dabei, ein genaues Bild zu malen und es macht die Songs an sich persönlicher“ erzählt die aus London stammende Künstlerin Arlo Parks, die mit „Sophie“, „George“ und nicht zuletzt „Eugene“ schon häufiger Vornamen mit ihrer Diskografie verwebt hat. Unerwiederte Liebe, unabhängig von Kategorien wie Freundschaft oder Beziehung, überhaupt den Moment des Feststellens, das eigene Gefühle nicht mit jenen des Gegenübers übereinstimmen, das verhandelt die gerade mal 19-jährige Künstlerin auf „Eugene“. Eifersucht und Verzweiflung kriechen zwischen Zeilen wie „You play him records I showed you, read him Sylvia Plath, I thought that that was our thing“ hervor, genauso sehr winkt zaghaft die Tatsache, dass sich Parks schon in sehr jungen Jahren für Literatur und das geschriebene Wort begeistern konnte, Buch um Buch verschlang und schließlich selbst anfing zu schreiben. Dass mit jetzigen Single-Veröffentlichungen oftmals auch Gedichte daherkommen, ist also keine zufällige Begleiterscheinung, denn bevor die Künstlerin ihre Texte auf Musik geschrieben hat, stand der Text für sich. Nachts um drei, in einem Bus ist das Gedicht zu „Eugene“ entstanden, das unter anderem folgende Zeilen liest: „Eugene bloomed – like a complicated flower or an elegant lie (…) I wear jealousy so unglamorously – it upsets my stomach, I see double, forgetting myself in the night“.

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