Empfehlung des Tages: Ashnikko feat. Princess Nokia – Slumber Party
Bei Pyjama Partys denken einige wohl sofort an ihre Kindheit, doch vielleicht ändert sich das mit genau diesem Track – „Slumber Party“ von Ashnikko feat. Princess Nokia.
Der gemeinsame Track entwickelte sich schnell unter der LGBTQIA+ Gemeindschaft zum Fanliebling des in diesem Jahr erschienenen Mixtapes „DEMIDEVIL“. Mit den Zeilen: “Me and your girlfriend playin‘ dress up in my house / I gave your girlfriend cunnilingus on my couch / She cute, kawaii, hentai boobies, that excites me / I think she really likes me, ask politely, can I Woo-hoo-ooh” wurde der Song auch sehr schnell zum TikTok Trend.
Ashnikko feat. Princess Nokia – Slumber Party
Seit kurzem gibt es nun auch ein Musikvideo zu „Slumber Party“ und das kann sich wirklich sehen lassen. Angelehnt an die Zeile: „You look like a fuckin‘ paintin’“ wird im Rahmen eines Bildes performt und Ashnikko stellt sogar „Die Geburt der Venus“ dar. Visuell trifft hierbei die Renaissance auf den futuristischen Cyberspace, aber auch zirkusartige Bewegungen prägen das Bild.
Die „All-Girl-Clothing-Optional” Party wird von Princess Nokia verstärkt, die mit popkulturellen Referenzen von Britney Spears, Christina Milian über Nelly nicht spart. Im Video präsentiert sie sich in einer Fee assoziierten Gestalt und zeigt auch die Freude mit ihrem neuen Selbstbewusstsein und die persönliche Entwicklung vom Tomboy zur Femme.
Eine Hymne auf die queere Liebe
„Slumber Party“ ist ein expliziter Song über die queere Liebe, der das Kind beim fachterminologischen Namen nennt, denn diese Frauen standen schon immer für Selbstbewusstsein mit ihrer eigenen Sexualität und brauchen keine verniedlichten Begriffe, um sich auszudrücken.
Das geschulte Auge erkennt natürlich auch die Produktplatzierung im Musikvideo, doch Ashnikko geht Schritte, wie sie zum Beispiel Cardi B im Video zu „Up“ schon gemacht haben, weiter und benutzt gemeinsam mit Produzenten CallMeTheKidd den Sound des Vibrators für den Beat. Auf „Slumber Party“ werden nicht nur Tabus gebrochen, denn der Song steht auch für Repräsentation. Es ist eine Hymne auf die queere Liebe, von denen es bis heute noch viel zu wenige gibt.
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