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Empfehlung des Tages: A$AP Rocky – Multiply

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Manche KünstlerInnen haben Songs in ihrer Diskographie, die lose zwischen den Alben irgendwo in der Release-Schwebe stecken. In der Regel klingen diese Songs nach B-Ware, Freetracks oder eben nach Remixes eines Originals. Doch auch für diese unausgesprochene Regel gibt es auch Ausnahmen. Case in Point: „Multiply“ von A$AP Rocky, der mit dem überraschenden Release auf dem Coachella 2014 während des Livesets von Ferg offiziell die „Flacko Joyde Season“ ausgerufen hat. Die Lyrics greifen den keinesfalls zu vernachlässigenden, nachhaltigen Einfluss von Rocky auf die damalige Hiphop-Kultur und das kollektive Verständnis von Fashion, (Musik-)Stil und die New York Rap Identität generell, den der damals 26-Jährige mit seinem Major-Debütalbum „Long Live A$AP“ auf die unterschiedlichen Szenen hatte. Fast schon ungewohnt aggressiv (für seine Verhältnisse) flowt Rocky über den reduzierten Beat von Curtis Heron, schießt gegen einige seiner Kontrahenten und huldigt im gleichen Atemzug Raplegenden wie Tupac und Pimp C von UGK. Obendrein spricht niemand Geringeres als Juicy J, seines Zeichens Gründungsmitglied der Three 6 Mafia aus Memphis, am Anfang des Songs und verdammt mit seinem kurzen Monolog alle Halsabschneider, Neider und Hater der (damaligen) neuen Welle. Heute steht „Multiply“ für eine Phase der Soundfindung in der Karriere von A$AP Rocky, denn sein darauffolgendes Album „At.Long.Last.A$AP“ bewegt sich stellenweise in ganz anderen Klanggegenden.

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