Empfehlung des Tages: badchieff, Ski Aggu, SIRA – JUNG UND LAUT
Der Bass hämmert durch die Boxen. Badchieff und Ski Aggu fahren durch die sommerlichen Nächte, ohne Sorgen und mit jeder Menge Flausen im Kopf. „Du weißt genau, es ändert sich nicht viel, nein, wir sind jung und laut“, singen sie und pressen sich „plus fünf in den Golf 8“. Es ist ein unbeschwerter Track, der Bock auf das Leben macht, das sich anfühlt, „Irgendwie so, wie es halt sein sollte“.
Während es „von Kneipe in den Club und dann in irgend ’ne Wohnung“ geht, gibt SIRA mit dem treibenden Beat den Soundtrack vor. Ein knallender Bass, der hier und da mal übersteuert und unverkennbar die Handschrift des Produzenten trägt, der auch schon Banger wie „9 bis 9“ (Badchieff, Bausa), „Mietfrei“ (Ski Aggu) oder „Komet“ (Udo Lindenberg, Apache 207) produziert hat. Und das macht er mit einer Raffinesse, dass man sich gut und gerne mal fragt, ob der Beat für den Gesang gebaut wurde oder andersrum. Wen wundert es also, dass auch „Jung und Laut“ wieder ein genialer Stimmungsmacher ist.
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