Empfehlung des Tages: Bassvictim – As Long As
Wenn die Tumblr-Ästhetik der frühen 2010er Jahre und die Londoner Underground-Clubszene ein Kind hätten, dann würde es sich wohl ein wenig so aussehen, wie Bassvictim klingen. In ihrem Song „As Long As“ treffen die knirschende Industrial-Beats von Produzent Ike Clateman auf Trommelfell-Massagen-Dubstep und polnische Vocals von Maria Manow, die bei Bassvictim für den Gesang zuständig ist. Sie erzählt im Song davon, sich in einer tanzenden Menschenmasse zu verlieren, nur passend, dass sie bei Live-Sets des Londoner Duos während „As Long As“ meistens den Kopfsprung ins Publikum wagt.
Erschienen ist der Song im August 2024 auf ihrer Debüt-EP „Basspunk“, mit der die beiden feierlich das Indie-Sleaze-Revival des letzten Jahres zelebrierten. Ursprünglich kennengelernt haben sich Maria und Ike 2022 in Berlin. Nachdem sie sich einige Monate später auf einer Party in London wieder über den Weg liefen, entschieden sie sich, gemeinsam eine Band zu gründen.
Durch ihre Partyreihe „Victim of the Bass“ und mitreißende Liveshows erlangte ihre Musik schnell Bekanntheit und schickte das Duo auf erste Live-Touren durch Europa und die USA. Erst am Wochenende sollten Bassvictim übrigens im Berliner Berghain spielen, sind laut Social Media aber aus dem Club geflogen – was ja zumindest cooler ist, als nicht reinzukommen.
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