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Empfehlung des Tages: Benee – Green Honda

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Zugegeben: Über Autos gibt es viele Songs, etliche Musiker:innen prahlen mit dem neusten Ferrari oder Porsche – aber eher selten mit dem Honda der Oma. Der neuseeländischen Elektro-Pop-Künstlerin Benee geht es in ihrer neusten Single aber auch nicht ums Flexen.

Benee selbst beschreibt den Song als „pretty bitchy“. Es ist ein Mittelfinger an Ex-Partner:innen aus toxischen Beziehungen. Aber jetzt fühlt sie sich stärker und transportiert mit dem Fahren im Auto das Gefühl allgemeiner Badassery: „And now I pull up in my green Honda / To tell you that I don’t want ya“. Warum ausgerechnet dieses Auto? Ganz einfach, Benee hat eine persönliche Bindung dazu: „Mein grüner Honda war mein erstes Auto, es wurde mir von meiner Großmutter übergeben, als sie mit dem Fahren aufhörte. Ich nenne ihn ,Steve‘ und er ist auf dem Cover meiner ,Stella & Steve‘ EP. Wir haben viele Abenteuer zusammen erlebt.“

Hyper-Honda-Pop

„Green Honda“ ist schlicht gesagt ein Banger, irgendwo zwischen Billie Eilish, Charli XCX und Grimes. Was direkt im Kopf bleibt, ist die absolute Ohrwurm-Hook, die durchaus Hit-Potenzial verspricht. Der metallisch klingende Beat und die stark bearbeiteten Vocal-Snippets geben dem Ganzen einen futuristischen Touch, hier taucht die Neuseeländerin wieder einmal ihre Füße in den Hyperpop-Pool.

Spaß im Studio

Der Song wurde innerhalb von einem Tag in einer Studio-Session geschrieben, die kurz zwischen Tourstopps in Australien und Europa eingeschoben wurde. Die zentrale Line des Refrains summte Benee schon zu Beginn vor sich hin und die Idee zündete direkt. Es war ihre erste Zusammenarbeit mit zwei Songwriterinnen und verlief wohl so schnell und problemlos, als würde man mit zwei Freundinnen zuhause schreiben. Den Spaß in der Session hört man „Green Honda“ auf jeden Fall an und über diese hohe Produktivität können wir uns – angesichts der ebenfalls hohen Qualität – nur freuen. Die Single ist der erste Teil eines größeren Projekts, das später im Jahr folgen soll.

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