Empfehlung des Tages: Biig Piig & Deb Never – Picking Up
Mit „Picking Up“ finden zwei Newcomerinnen zueinander, an die wir im nächsten Jahr hohe Erwartungen haben: Biig Piig und Deb Never. Beide teilen sich das vage Genre-Sammelbecken Bedroom-Pop, springen innerhalb dieses Begriffs aber von Songs zu Song zwischen Einflüssen, als würden sie Seil springen. Für ihre neue Kollaboration „Picking Up“ fällt die Wahl auf chaotische Jungle-Beats aus den 90ern.
Zwei Seiten der selben Medaille
Biig Piig wuchs in Spanien und Großbritannien auf, Deb Never in Washington und später Los Angeles, heute machen beide kaleidoskopischen Bedroom-Pop jenseits der Genre-Grenzen. Deb Never hat schon mit Brockhampton und Slowthai gearbeitet, Biig Piig war mit Jungle und Glass Animals auf Tour und nun passiert endlich das unvermeidbar: Es kommt zusammen, was zusammen gehört und die beiden Newcomerinnen veröffentlichen ihren gemeinsamen Song „Picking Up“.
Kopfsprung ins Chaos
Der Song bildet nach der obskuren Schlafzimmer-Disco von „Kerosene“ und dem verträumten Synth-Pop-Ausflug „This Is What They Meant“ die dritte Single für Biig Piigs Debüt-Mixtape „Bubblegum“, das am 27. Januar erscheinen soll. Der gemeinsame Nenner der beiden Künstlerinnen: Sich überschlagende Jungle-Drums und Lo-Fi-Synthesizer. Das ist der Soundtrack für den Kopfsprung in Chaos und Angstzustände, den Biig Piig und Deb Never mit „Picking Up“ vollziehen. Dieser Kontrast zwischen catchy Instrumental und finsteren Themenkomplexen soll auf „Bubblegum“ fortgeführt werden. „Kaugummi ist süß und schön anzuschauen, aber es ist auch klebrig. Ich mag die Unschuld, aber ich war vor allem zu der Textur hingezogen — wie ein Ballon, elastisch, dehnbar. Aber irgendwann platzt es auch. So hat sich das Tape für mich angefühlt“, sagt Biig Piig über ihr Debüt-Projekt.
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