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Empfehlung des Tages: Biig Piig – Switch

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Jess Smyth erkennt man an ihren zwei Zöpfen – und daran, dass sie sich unmöglich auf ein Genre festlegen lässt. Als Biig Piig hat die 22-jährige schon Neo-Soul gemacht, genauso aber auch Lo-Fi-Hip Hop und verträumten Bedroom Pop. Besonders spannend wird ihre Musik durch das bewegte Leben der Sängerin, denn trotz ihrer irischen Wurzeln ist sie in Spanien aufgewachsen, bevor sie zurück nach Irland und schließlich London kam. So kommt es nicht selten vor, dass Biig Piig ganze Strophen auf Spanisch singt oder rappt, ihre neue Heimat London prägt sie aber genau so. Ihr neuester Song „Switch“ wird von einem drückenden Basslauf und ruppigen Punk-Rhythmen getragen, mit einer fast gleichgültig wirkenden Performance von Jess. In der eindringlichen Hook fährt die Musikerin dann alles zurück, ein tiefes Luftholen, bevor wilde Jungle-Beats über den Song hinein brechen. DIY-Pop mit Drum and Bass-Anleihen – eine Mischung, die man in dieser Form selten gehört hat und die wohl nur im Londoner Untergrund entstehen kann. Für die Stimmung, die Biig Piig ausdrucken will, ist das genau die richtige Sound-Zusammensetzung: Hektische, angespannte Rhythmen für eine Welt, die immer rapider in sich zusammen fällt und dringend einen „Switch“ gebrauchen kann.

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