Empfehlung des Tages: Bosse – Kreuzbergmädchen
Vor knapp einem Monat meldete sich Bosse nicht nur mit seinem neuen Song „Ein Traum“ zurück, sondern direkt auch mit neuem Sound. Irgendwo zwischen den Pet Shop Boys und deutschem Indiepop singt Bosse gemeinsam mit dem Münchner Kneipenchor übers Träumen und das nostalgisch in Erinnerungen schwelgen. Seine neue Single schlägt zumindest musikalisch ganz anderen Töne an: Denn während wir zu „Ein Traum“ zwar mit dem Kopf in der Vergangenheit aber im Rhythmus der Gegenwart das Tanzbein schwingen konnten, wird es mit „Kreuzbergmädchen“ etwas melancholischer.
„Kreuzbergmädchen“ ist ein Song über das Tagträumen und den Moment, wenn in der S-Bahn die Gedanken an vergangene Momente und Erlebnisse mal wieder wie von selbst ihren Lauf nehmen. Ganz konkret besingt Bosse eine frühere Beziehung zu einem Mädchen in Berlin: „Mein Kreuzbergmädchen / Und dann seh‘ ich dich am Görli steh’n / Mit Wind in deinem Haar / So verliebt und ich war jung und du noch da / Du kommst vom Jenseits in die S-Bahn jedes Mal“
Doch nicht alle Geschichten enden in einem Happy End. Und so geht, über den Trompeten-Tönen gespielt von Sven Regener, zum Schluss von „Kreuzbergmädchen“ nicht nur der Song zu Ende, sondern auch die Freundschaft der beiden Protagonist:innen. „Nie vergessen, als der Anruf kam / Und eine junge Welt und eine Kaffeetasse zerbrach / Nie vergessen, unsre Freundschaft und dein lachendes Gesicht / Wirst niemals vergessen, wie könnte ich?“
Mehr Geschichten über das Träumen erwarten uns im Herbst am 27. Oktober, wenn Bosse sein neues Album „Übers Träumen“ am veröffentlicht.
„Aki-Bosse“ hat keine Kondition
Ein kleiner FunFact zum Schluss: Kennt ihr eigentlich schon Bosses neuen Spitznamen „Avis-Aki“? Falls nicht, dann schaut doch mal unser kleines Hurricane-Festival-Recap-Video – da gibt’s die Auflösung.
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