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Empfehlung des Tages: Bülow – Lost

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Im letzten Jahr noch als „Newcomerin des Jahres“ mit dem Juno Award ausgezeichnet und als absolute Neuentdeckung von Ty Dolla $ign und The Chainsmokers („Do You Mean“) gefeiert, zieht Bülow in diesem Jahr Feature-Auftritte bei Producer-Größen wie Blvth und Whethan an Land. Dieser Erfolg gebührt der 21-Jährigen zu Recht: Durch unzählige Umzüge von Deutschland nach England über die USA und Holland schließlich in die kanadische Hauptstadt Toronto geprägt, sucht Bülow Zuflucht in der Musik. Hier kann sie ihren Gefühlen über die immer wiederkehrenden Abschiede freien Lauf lassen und sich in fremde Realitäten flüchten. Gepaart mit der zerbrechlichen Stimme der Musikerin entstehen so jugendliche und eingängige Popsongs mit hohem Identifikationspotenzial wie „Not A Love Song“, der nach seiner Veröffentlichung im November 2017 wenig später im Netz komplett explodiert. Mit ihrer aktuellen Single „Lost“ stellt sich Megan Bülow aka Bülow aber einer enormen Herausforderung, denn der Song ist ursprünglich ein Frank Ocean-Original und Teil seines Erfolgsalbums „channel ORANGE“ aus dem Jahr 2012. Aus der groovigen RnB-Nummer macht Bülow einen reduzierten Singer-/Songwriter-Track, der durch sein fließendes Gitarren-Spiel, verhaltene Backing-Vocals und Demo-Charakter in Bedroom-Pop-Gefilde abdriftet, seiner Original-Version aber trotzdem in nichts nachsteht. Mit dem Release von „Lost“ kündigte die Weltenbummlerin außerdem an, dass sie während der Corona-Pandemie extrem viel Musik gemacht habe und wir uns im kommenden Jahr auf einige Songs aus dem Hause Bülow freuen dürfen.

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