Empfehlung des Tages: Caz – Ich schrei, du weinst
Der Bietigheimer Caz hat vergangenen Freitag den zweiten Teil seiner „Ohne Künstliche Zusätze“-EP veröffentlicht, sechs Jahre nachdem das Original das Licht dieser Welt erblickte. Die zweite Volume beinhaltet den Song „Ich schrei, du schreist“, in dem sich Caz mit extremen Streitsituationen in einer Beziehung auseinandersetzt. Der Schmerz, den er durch seine herzzerreißende Performance auf dem melancholisch ruhigen Instumental transportiert, ist in jeder Zeile zu hören. Lines wie „Ich war gebrochen von meinen Fehlern und dem Neid, aber ich zahlte den Preis. Es ist alles gut / Irgendwann mach ich alles, du kennst mich / Ich lass’ mir Zeit als wär mein Leben unendlich, doch es ist so vergänglich“ verdeutlichen die intimen Reflexionsprozesse, denen man sich nunmal stellen muss, wenn man versuchen möchte an den eigenen Fehlern zu wachsen. Ein düsterer Song, der es nicht zuletzt dank des Saxophon-Solos schafft, eine versöhnliche und schon fast fürsorgliche Note durch die traurigen Zeilen mitschwingen zu lassen.
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