Empfehlung des Tages: Chappell Roan – The Giver
Chappell Roan ist back – und wie es scheint mitten in ihrer Country-Ära angekommen! Mit jauchzenden Fideln startet ihr erster Track seit der Erfolgssingle „Good Luck, Babe!“ aus 2024, die Chappell Roan quasi über Nacht in den Pop-Olymp katapultiert hatte.
Ähnlich hittig geht es wohl auch im Jahr 2025 weiter. Auf „The Giver“ zeigt Chappell, dass sie zur Kategorie „Macherin“ gehört und sich nicht vor Arbeit scheut. „Ain’t no need to hurry, ‚cause baby I deliver, ain’t no country boy quitter, I get the job done“, heißt es in den Lyrics, auf deren Worte die Sängerin im zugehörigen Video Taten folgen lässt.
Ob als Klemptnerin, Anwältin oder Zahnärztin – „She get’s the job done“! Und schlüpft im Lyric-Video zum Song in verschiedene Rollen. Western-Instrumentierung und Line-Dance-Takt machen den Track zu einem leichtfüßigen Country-Stück – genau so, wie Chappell Roan es seit Kindesalter liebt, wie sie auf Instagram verrät. Und außerdem ein Genre, das, wie wir spätestens seit „Cowboy Carter“ von Beyoncé gelernt haben, nicht nur breitflächigen Anklang findet, sondern auch Grammy-worthy ist.
Auch auf die Frage, ob sich an „The Giver“ nun ein ganzes Country-Album anschließt, hat die Sängerin eine Antwort: „Im Moment mache ich nur Songs, die mich glücklich machen und mir Spaß machen und ,The Giver‘ ist meine Interpretation von Country. Mögen die klassischen Country-Diven ihr Genre anführen, ich bin nur hier, um ein bisschen queeren Wirbel zu machen.“
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