Empfehlung des Tages: Chilly Gonzales, Bruiser Wolf – Open the Kimono
Letzte Woche erschien Chilly Gonzales‚ neustes Album „Gonzo“. Neben den bisherigen Albumvorboten wie dem deutschsprachigen Rapsong „I.C.E.“, dem epischen „Poem“ oder dem abrechnendem „F*CK WAGNER“ gab auch „Open the Kimono“ als letzte Vorinstanz einen weiteren bunten Einblick auf das, was das Publikum des kanadischen Pianisten auf „Gonzo“ erwarten konnte. Zusammen mit dem Rapper Bruiser Wolf hält der Vollblutmisker auf einem – wie auch sonst – Piano zentrierten Beat ein intensives Wortgefecht ab.
„Open the Kimono“ spielt dabei mit den großen Egos, die Rap-Beefs und -Battles befuttern. Denn während Chilly die irrsinnigsten Beleidigungen heraufbeschwört, gibt Bruiser als Antwort seine hart erlernten Lebensweisheiten kund. Dementsprechend wirft Chilly einem potentiellen Widersacher das Selbstwertgefühl eines Mannes vor, der „halb Vampir ist und in sein Kissen schreit, während er sein Spiegelbild im Deckenspiegel betrachtet„. Bruiser hingegen imponiert mit Zeilen wie „I was a reject with a fear of rejection / I don’t regret shit, everything with a lesson / It ain’t easy, but I do it with ease / You don’t believe me? I put it out there for everyone to see“.
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