Empfehlung des Tages: Christopher, Griff – It Could Have Been Us
Über eine:n Ex-Partner:in hinwegzukommen kann hart sein. Besonders, wenn man die Trennung nicht initiiert hat. Für den dänischen Popmusiker Christopher scheint es schonmal genau so eine Trennungskonstellation gegeben zu haben. Oder er kann sich einfach wirklich gut in dieses Hamsterrad der „Es hätte doch sein können…“-Gedanken hineinversetzen, die eine:n nach einer Trennung plagen. Sein neuer Song „It could have been us“ erzählt nämlich von genau diesem ständigen Hin und Her, das einer:m durch den Kopf geht, wenn man eine Trennung nicht richtig verarbeitet kriegt.
Geschrieben hat der 32-Jährige die Popballade mit dem Plan eines Duetts, nur die richtige Stimme musste noch gefunden werden. Diese fand er in Form der britischen Popsensation Griff. Griff, die mit bürgerlichen Namen Sarah Faith Griffith heißt, sorgte bereits vor der Veröffentlichung ihrer Debütsingle für Aufsehen. Denn 2019 wurde sie direkt bei einem Majorlabel unter Vertrag genommen – und das mit gerade mal 18 Jahren. 2021 gewann sie den BRIT-Award als Rising Star und tourte in den Jahren danach mit Pop-Giganten wie Taylor Swift und Coldplay.
„It could have been us“ macht sich die 23-Jährige mit ihrer beeindruckenden Stimme dabei ganz zu eigen. Und auch die gemeinsamen Parts mit Christopher erhöht sie durch eine enorme Sanftheit und Einfühlsamkeit in ihrer emotionalen Potenz. Besonders im Crescendo des Songs finden Griff und Christopher zum gewaltigen Zusammenspiel aus Piano und Streicher-Section eine Balance, die die simpel gehaltenen Lyrics so viel wirkungsvoller machen: „It could have been us / It could have been love / It could have been easy / But we made it so hard“.
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