DIFFUS

Empfehlung des Tages: Courtney Barnett – Before You Gotta Go

Posted in: News

Courtney Barnett ist zurecht einer der erfolgreichsten Indie-Exporte aus Australien. Seit den frühen 2010ern spielt sie sich als Singer-Songwriterin durch alle Facetten, die Gitarren-Musik zu bieten hat. Ein roter Faden ist dabei die Beschaffenheit dieser Musik: Barnetts Stücke klingen analog, rustikal, angestaubt mit 70er-Flair. Ihr Sound fällt mal aufbrausend, mal zärtlich ruhig aus, wird dabei aber immer von Courtney Barnetts abgeklärtem Gesang, der an Spoken-Word erinnert, zusammen gehalten. So auch im Fall ihrer Single „Before You Gotta Go“ – ein versöhnlicher Song voller Reue.

Courtney Barnett – Before You Gotta Go

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


„Before You Gotta Go“ beginnt als ruhige Indie-Folk-Nummer. Die stetige Bassline bietet eine Konstante, während die Akustik-Gitarre den Rhythmus und die Melodie von Courtney Barnetts Chorus mimt. Die Sängerin nimmt ihr Publikum lyrisch mit in die Situation nach einem aufgeladenen Streit. Die letzte Wut ist verraucht und Reue kehrt ein: „If something were to happen, my dear / I wouldn’t want the last words you hear / To be unkind“, heißt es in der Hook. „Before you gotta go“ klingt dabei sehr in sich gekehrt und zurück genommen, trotzdem bricht Barnett im Lauf des Songs ein wenig aus dem Lagerfeuer-Folk aus. Nach und nach nimmt das Stück an Fahrt auf und klingt mit seinen repetitiven Schlagzeug-Grooves und der verspielte Gitarre beinahe nach 80er-Post-Punk oder Krautrock à la NEU!.

Sehenswert ist übrigens auch das Musikvideo zu „Before You Gotta Go“. Hier streift Barnett durch die wilden Landschaften ihrer Heimat Australien und sammelt mit einem Aufnahmegerät Klänge aus einer anderen Welt.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.