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Empfehlung des Tages: Czeslo – Farben in Bunt

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Tagged: Czeslo

Ein überdimensionaler Teddybär zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Instagram-Posts von Czeslo. Thematisch schlägt der flauschige Freund eine Brücke zu „Liebestrank“, eine der letzten Singleveröffentlichungen von Czeslo. Und trotzdem steht er eigentlich im starken Kontrast zum Sound des Newcomers, der sich irgendwo zwischen düsterem, alternativem Elektro-Pop und tiefgründige Texte über Trauer, Liebe und dem Klarkommen in der Großstadt ansiedelt. Letzteres verhandelt er vor allem in seiner neuen Single „Farben in Bunt“. 

„Der Ort, an den ich gehe, wenn ich schreibe.“

Vor knapp vier Jahren beginnt Czeslo damit, sich mit YouTube-Tutorials und in klassischer DIY-Manier das Musikmachen selbst beizubringen. Dabei wird ihm schnell klar, dass das eine sehr persönliche Angelegenheit ist: „Es gibt immer einen Gedanken, der eine Lawine auslöst und um das Ganze nicht größer zu machen, verarbeite ich das mit meiner Musik. Das ist der Ort, an den ich gehe, wenn ich schreibe. Ich geh‘ in mich rein.“ Bisherige Singles wie „Untertauch“ oder „Tiefpunkt“ erzählen von diesen sehr persönlichen Gedanken.

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Wer Czeslo bis jetzt noch nicht kannte, dem sei die neue Single des Wahlberliners „Farben in Bunt“ ans Herz gelegt. Diese könnte so etwas wie eure Einstiegsdroge in Czeslos Welt werden, denn sie steht beispielhaft für sein musikalische Stärken. „Farben in Bunt“ spielt gleichermaßen mit organischen Melodien wie mit großen, ravigen Club-Sounds und sorgt damit für ungeahnte Höhen und Tiefen. Hinzu kommen immer wieder kleine, frickelige Soundeffekte, die der neuen Single spannende Texturen verleihen und uns gedanklich in den nächsten Club beförndern. Passend, denn von der Intensität und der Schnelllebigkeit des Berliner Nachtlebens handelt „Farben in Bunt“ schließlich: „Siehst du Farben in Bunt? / Denn ich kann dich sehn‘ / Vollrausch aber findest kein Grund“

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