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Empfehlung des Tages: Dani Lia, yola – disstrack

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Dass Dani Lia und Yola musikalisch ziemlich gut miteinander funktionieren, haben sie inzwischen oft genug bewiesen. Kennengelernt haben sich die beiden eher zufällig und stellten dabei fest, dass sie beide gerade in einer Songwriting-Blockade steckten. Eine gemeinsame Session löste das Problem offenbar nachhaltig: Auf „ausnahmsweise“ folgten Tracks wie „isy“ und „aufn sack“. Zwischenzeitlich inszenierten sie sogar ihre musikalische Trennung, nur um wenige Tage später die „Harte Mackerinnen EP“ anzukündigen. Auch in unserem Interview auf dem Splash dieses Jahr konnten wir die einzigartige Dynamik der beiden miterleben und mussten sogar einen kleinen Streit schlichten.

Mit „disstrack“ bauen Dani Lia und Yola genau diese Dynamik weiter aus. Statt großer Freundschaftsbekundungen gibt es trockene Punchlines, gegenseitige Sticheleien und einen Sound, der ordentlich nach vorne geht. Der vielleicht passendste Satz dafür lautet: „Wir sind keine Freunde, aber würden für den Scheiß hier sterben.“ Gerade wenn man die gemeinsame Geschichte der beiden kennt, wirkt das weniger wie ein ernst gemeinter Diss als die nächste Pointe ihrer musikalischen Beziehung. Hinter all der Ironie steckt schließlich ein ziemlich ernst gemeinter gemeinsamer Traum. Und anstatt daraus eine sentimentale Freundschaftshymne zu machen, liefern Dani Lia und Yola lieber einen „disstrack“, den man zusammen grölen kann.

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