Empfehlung des Tages: Das Moped – Schau nur zu
Mittlerweile nicht nur fester Bestandteil unserer Indie Bubble-Playlist, sondern auch der hiesigen Musiklandschaft ist das Indie-Pop-Trio Das Moped. 2009 beschließen die drei Schulfreunde Augustin, Martin und Ali in Bad Kreuznach, einer Kleinstadt in der Nähe von Mainz, eine Schulband zu gründen, um englischsprachige Gitarrenmusik zu machen. Etwa sechs Jahre bleiben die drei dieser Linien treu, bis sie sich 2015 um 180 Grad wenden: Von Englisch zu Deutsch, von „Mind Trap“ zu „Das Moped“. Nicht zuletzt war diese Entscheidung wohl eine der Ausschlaggebendsten, für den heutigen Erfolg der Band aus Rheinland-Pfalz. Nach ihrer gefeierten „Alle wollen Liebe“-EP, auf der sie das bedeutendsten alle Pop-Musik-Themen aus diversen Perspektiven betrachteten und der „Niemand Sonst“-EP , wagten sich Das Moped dieses Jahr an ihr Debüt-Werk und veröffentlichten im Mai 2020 mit „Erstaunlich klar“ ein glitzerndes Indie-Pop-Album. Nun meldet sich das Trio aus dem Rhein-Main-Gebiet mit ihrer aktuellen Single „Schau nur zu“ zurück und setzt sich mit einem sehr alltäglichen Gefühl von Eifersucht auseinander. „Gib mir bitte ein bisschen was von deinem Glanz / Ich glaube, dass du nicht von dieser Erde stammst / Wär ich nur zu ’nem Bruchteil so wie du / Dann müsst ich nie wieder träumen, denn alles wird gut“ In einer Zeit, in der wir in den sozialen Netzwerke immer die beste Seite von uns präsentieren und anderen ein perfektes Selbst vermitteln, neigt man unerwartet schnell dazu, sich mit anderen zu vergleichen. Das Moped erzählt von diesem Idealisieren einer anderen Person in „Schau nur zu“ und untermauert den Songtext mit einer eingängigen Hook und einem glänzenden Instrumental aus schnelllebigen Drums, träumerischen Synthies und sehnsuchtsvollen E-Gitarren-Riffs.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.