Empfehlung des Tages: DEAD STAR TALK – Giant Child
DEAD STAR TALK fackeln nicht lange – dass haben sie in ihrer sehr kurzen Bandgeschichte bereits einige Male bewiesen. Erst im Juni letzten Jahres haben die vier aus Hamburg und Kopenhagen stammenden Musiker angefangen zu proben und bereits wenige Monate später ihr Debütalbum „Too Many Too Much“ aufgenommen, das am 28. Januar nächsten Jahres erscheinen wird.
Mit „Love Leash“ oder „Top Of Our Lungs” sind bereits ein paar Tracks dieses Longplayers erschienen, denen sich nun auch die neue Single anschließt. „Giant Child“ ist ein politischer Song über den fragwürdigen Ist-Zustand der momentanen Realität und verschließt die Augen nicht vor der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung.
DEAD STAR TAlK – Giant Child
Der Song ist ungewohnt politisch und trägt die selbstauferlegte Verantwortung der Band in sich, die sich als „privilegierte, nordeuropäische Männer gezwungen (fühlen), so ein Lied mal zu machen“. Denn DEAD STAR TALK haben erkannt, dass in der derzeitigen weltlichen Lage so gut wie nichts läuft, wie es sollte und somit eine krachende, punkige Reaktion auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre geliefert.
Rock der Nullerjahre
DEAD STAR TALK begeistern mit waschechtem, klassischen Rock: Das sind melodische Gitarrensounds, treibende Bässe, wuchtige Drums und hymnische Vocals, die sich nicht etwa an derzeitigen Trends orientieren, sondern vielmehr dem klassischen Nullerjahrerock nacheifern. Immer wieder thematisiert wird auch das Händchen für hymnische Mit-Sing-Refrains, welches die deutsch-dänische Band in ihren Songs ohne Zweifel beweist.
Und davon ist nicht nur die Fanbase der Band begeistert, sondern auch Flemming Rasmussen, Starproduzent von Metallica, der das Album der Band produziert hat. „It´s special to find a band with this kind of attitude, energy and natural gift fot the big sing-along choruses”, so Rasmussen über die Band und beschreibt damit genau das, was sich auch aus bisherigen Kritiken herauskristallisiert.
DEAD STAR TALK Live – präsentiert von DIFFUS
06.11.2021 Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Beach
08.11.2021 Berlin, Privatclub
12.11.2021 London (UK), Off the Cuff
04.12.2021 Warschau (P), Klub Hydrozagadka
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Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.