DIFFUS

Empfehlung des Tages: Disarstar – Saint-Tropez

Posted in: News
Tagged: Disarstar

Die Sonne scheint wieder in Deutschland und gibt vielen bereits das Mindset, was es für den nächsten Sommerurlaub braucht. Die „Abireise nach Athen“, „durch Neapel fahr’n in Badeschlappen“ oder einfach nach „Saint-Tropez“. Disarstar ist mit gleichnamiger Single zurück, um denjenigen eine Stimme zu geben, die sich Mittelmeerträume nicht erfüllen können.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Reflexion des eigenen Erfolgs

Knapp zwei Jahre ist der letzte Solo-Release „Rolex für Alle“ des Hamburger Rappers nun her. Ein Ausflug in schnellere BPM-Bereiche mit den Jugglerz im Kollaboprojekt „Overdose“ sorgte aber zwischendurch nicht nur für Charterfolge, sondern auch für ausverkaufte Tourneen und energiegeladene Festivalgigs. 

„Saint-Tropez“ ist der erste Vorbote eines Disarstar-Comebacks nach eigener Erfolgswelle. Doch anstatt abzuheben, wird nicht einfach vergessen, wo man herkommt: „Sie erzähl’n von unbeschwerter Jugend und von Party machen. / Ich hab‘ das nie geseh’n, ich stand nur daneben, nur daneben als sie ihre guten Jahre hatten“

Die Reflexion des eigenen Erfolgs ist vielleicht oft genau das, was bei vielen Rapper:innen dazu führt, die Straße zu vergessen und buchstäblich den Boden unter den Karrierefüßen zu verlieren. Zwar ist vielleicht die „Krone aufm Ziffernblatt“ und die „Fear of missing out sein Vadder“ schon lange vorbei. Doch Disarstar „kann verdrängen, doch nicht vergessen in der Nacht“, er wacht „schweißgebadet auf“ und „will laufen, steigen Bull’n aus ’nem Streifenwagen aus“.

Back to the roots

Auch instrumentell werden keine Kompromisse mehr gemacht. Allrounder-Producer Fayzen kann zwar auch Provinz, Nina Chuba bis hinzu Pietro Lombardi, hat aber für Disarstar wieder ein Brett gebaut, welches an erste Zusammenarbeiten auf „Deutscher Oktober“ erinnert.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Diese Rückkehr wird auch in der Regie von Tim Erdmann und Christina Gotz auf bildlicher Ebene bestätigt. Das schwarz-weiß gehaltene Musikvideo portraitiert die Problemviertel der Jugend, die hier und da mit giftgrünen Akzenten aufleuchten. 

Wir bekommen mit Disaster eine wichtige Deutschrap-Stimme zurück, die in unbequemen Zeiten wieder den Finger in gesellschaftskritische Wunden legt, die Wurzeln dabei nicht vergisst und sogar weiter schlägt: Im Musikvideo präsentiert er sich nämlich nebenbei als frisch gebackener Papa. Herzlichen Glückwunsch!

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.