Empfehlung des Tages: Dominik Hartz – Am Ende des Tages
Bei Dominik Hartz aus Schleswig-Holstein, der sich neben Schauspiel auch aufs Musikmachen konzentriert, trifft entspannter Indie-Pop auf Hip-Hop und das nicht erst „Am Ende des Tages“, sondern schon seit über zwei Jahren, in denen er bereits mehrere Songs und die EP „thougts.On.Beats“ herausbrachte.
Dominik Hartz – Am Ende des Tages
„Vielleicht, Vielleicht kommt alles zurück / doch meine Jugend tut es nicht, ne / Die Zeit, Die Zeit zeichnet langsam mein Gesicht“, singt Dominik in der neuen Single, in der die Rap-Parts und die melodische Hook von einer unaufgeregt klingenden Akustikgitarre und einem ruhigen Schlagzeug begleitet werden. Norddeutsch-typisch eben ganz entspannt.
Wolken und Kostüme
Zurückgelehnte Beats gibt’s auch in den Akustik Session des Songs „LaLaLa“. Bei dieser sitzt er zwischen allerlei Kostümen in der Theater-Garderobe und singt vom Ende einer Beziehung, das auch in „Am Ende des Tages“ eine Rolle spielt. Über die melancholisch angehauchten Akkorde singt er nämlich nicht nur davon, wie seine Jugend nicht mehr zurückkommt, insbesondere seine Jugendliebe ist es, die nicht mehr da ist.
Im Musikvideo hängt dementsprechend immer eine kleine Wolke über ihm. Die sieht aber eigentlich ganz niedlich aus und ist das Gegenteil von dunklen Gewitter- und Regenwolken, die einen schon mal die Gedanken verdüstern können. Also am Ende des Tages, vielleicht alles gar nicht so schlimm.
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