Empfehlung des Tages: Eli Preiss – Alles (und nichts)
RnB-Anleihen, geschmeidig-reduziertes Arrangement und verträumte Vocals: Die Wiener Künstlerin Eli Preiss geht in ihrem neuen Song „Alles (und nichts)“ noch einen Schritt weiter in den ohnehin oft besuchten RnB-Bereich und liefert einen smoothen Track, der ihre musikalischen Grenzen ins scheinbar Endlose ausweitet.
„Ich fühle alles und nichts / Es ergibt keinen Sinn, ich fühl mich wie in ‘nem Film der immer rückwärts spielt“ – genauso nachdenklich, wie die Hook des Tracks klingt, zeigt sich Eli auch im zugehörigen Musikvideo. Fast schon lethargisch sitzt sie am Küchentisch, während sie ins Nichts schaut und sich fragt, wann dieser Zustand endlich ein Ende hat.
Bereits bei ihrem Feature auf dem Bruckner-Song „Party Mit Mir Selbst“ Ende letzten Jahres hat Eli Preiss gezeigt, wie wunderbar sie auch im Indie-Kosmos funktioniert und die Frage um die musikalische Zukunft der Österreicherin wird mit „Alles (und nichts)“ noch ein bisschen lauter – aber wie die beiden Veröffentlichungen zeigen: Man kann sich getrost zurücklehnen und einfach überraschen lassen.
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