Empfehlung des Tages: Eli Preiss – Endboss
Dass Eli Preiss momentan ins Videospiel-Universum abgetaucht ist, zeigte uns die Wienerin schon mit einer 90er-Gameboy-Ästhetik in „Nimmasatt“ oder dem Track „Glühheisse Wüste“, den sie nach der Mario Kart Rennstrecke benannt hat. In der neuen Single „Endboss“ ist sie nun komplett in die Pixel-Welt eingetaucht.
Eli Preiss – Endboss
Pixelig sieht es da aber gar nicht aus: In High Definition und im „Kill Bill“-Stil kämpfen sich Eli und ihr Partner in Crime gegen alle Widerstände durch und am Ende auch in ihre jeweiligen Herzen. Dabei schaltet die Perspektive immer wieder zwischen Eli, die vor dem Fernseher zockt, und Eli der Spielfigur um, die es mit der Cat-Call Crew auf sich nimmt. Damit verbindet Eli ganz nebenbei Feminismus und Videospielen und zeigt wieder einmal, dass Deutsch-Rap feministisch sein kann, ohne es als Aushängeschild zu nehmen.
Wurmloch-Trap von prodbypengg
Gerappt wird dazu über das Wurmloch, in das Eli mit ihrem Bett aka Raumschiff abtaucht. Sie singt weiter: „Ich spiele keine Games / bitte will nur deinen Taste“ zu einem passend spacigen laid-back Trap-Sound hinter dem Produzent prodbypengg steckt. Dieser arbeitet nicht nur mit Eli Preiss sondern auch mit Beslik Meister oder Can mit Me$$r zusammen.
Ein „LVL Up“ geht’s für Eli auch am 10. Juni, denn da erscheint ihr Debütalbum und wir sind schon ganz gespannt, wohin ihre Rennstrecke uns noch führen wird.
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