Empfehlung des Tages: Feliks – Blaues Licht
Über den Newcomer Feliks weiß man bislang noch wenig, schließlich hat er auch erst eine Single veröffentlicht. Doch schon das Hören von „Blaues Licht“, gibt die Vorahnung: Da könnte sich etwas zusammenbrauen. Denn Feliks schafft die richtige Symbiose aus alten Sounds und neuen Impulsen.
Seiner Spotify-Bio kann man entnehmen, es handle sich bei seiner Musik um „Hirngespenster auf Tonträger“. Die gespenstischen Untertöne hört man auch „Blaues Licht“ an, vor allem in den verwaschenen New Wave-Gitarren, die im Refrain dazukommen. Zusammen mit den 80er-Synthesizern erzeugen sie einen nostalgischen Verweis auf diese vergangene Zeit – altbacken klingt der Song aber keinesfalls, denn die Produktion ist modern, mit dramatischen Klavierakkorden und geisterhaften, zerstückelten Backing Vocal-Akzenten.
Ein spannender Einstieg
Feliks zeigt mit „Blaues Licht“, wie man Atmosphäre und Drama erzeugt, ohne unnatürlich theatralisch zu sein. Stattdessen wiegt seiner Stimme eine ernste Dringlichkeit inne, wenn er Zeilen wie „Breche aus, breche aus / Augen rot, Licht ist blau, lauf / alles geht verloren in dem Rausch“ singt. Die Drums treiben den Song dabei pulsierend voran, bis sich gegen Ende die Instrumente nochmal zu einem finalen Höhepunkt aufbauen – und dann endet es abrupt. Ein spannender Einstieg in die Welt von Feliks, von der wir bald noch mehr zu sehen bekommen werden, denn am Freitag erscheint schon sein nächster Song „Wein“.
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