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Empfehlung des Tages: FKA Twigs feat. The Weeknd – Tears In The Club

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FKA Twigs ist Vollblut-Künstlerin. Das lebt sie mit jedem Atemzug aus, egal ob es um ihre extravaganten Outfits, aufwändigen Choreographien oder natürlich ihre atemberaubende Musik geht. Zuletzt hat sie sich 2019 mit „Magdalene“ auf Albumlänge präsentiert und wurde damit, sowie mit dem Musikvideo zu „Cellophane“, für zahlreiche Awards nominiert. Twigs ist Avantgarde und alternativ, dabei aber trotzdem in der Szene gefeiert und die Lieblingskünstlerin deiner Lieblingskünstler:innen. Ganz vorne mit dabei im FKA Twigs-Fanclub: The Weeknd. Ihn holt sich die Musikerin auf ihren neuesten Song „Tears In The Club“ und läutet so eine neue Schaffensphase ein. 

FKA Twigs feat. The Weeknd – Tears In The Club

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„Tears In The Club“ klingt verdächtig nach einer eigenen Interpretation von aktuellen Hyperpop-Sounds, was eigentlich nicht weiter überrascht. Schließlich hat Twigs schon immer mit elektronischen Sounds und experimentellen Effekten gearbeitet – was auf „Magdalene“ häufig in eine eher düstere Richtung umgeschlagen ist. „Tears In The Club“ ist dagegen, trotz der melancholischen Thematik, vor allem ein astreiner, futuristischer Pop-Song, wie er auch von Charli XCX kommen könnte.

Inhaltlich geht es um das Ende einer Beziehung und den Punkt, an dem man jegliche Erinnerungen an die andere Person auslöschen möchte. „I wanna get you out of my hips, my thighs, my hair, my eyes, my late-night cries“, singt FKA Twigs zu Beginn des Songs. Die eingängige Produktion und ihre Stimme beben und schwanken, als würde ein Roboter mit falscher Programmierung sie abspielen. The Weeknd nimmt lyrisch die andere Seite der Geschichte ein und fügt sich dabei perfekt in das Soundbild von „Tears in the Club“. Die Avantgarde-Hyperpop-Ästhetik ist für beide Künstler:Innen neu – steht ihnen aber ausgezeichnet und lässt uns auf mehr Veröffentlichungen in dieser Richtung hoffen.

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