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Empfehlung des Tages: Floss – Please Wear Pink To My Funeral

Posted in: News
Tagged: Floss

Florentine Schlüter alias Floss manifestiert schon seit 2019 lautstark ihr Verlangen nach einer gleichberechtigten Gesellschaft. Als „Feminist Fantasy Pop“ beschreibt die Braunschweigerin das. In quietschbunten Videos singt sie verspielt über Themen wie die Repräsentation der weiblichen Sexualität; ihre Songs klingen, „als ob Peaches & Robyn ein Sound-Baby bekommen hätten, welches Katy Perry adoptiert hat“.

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Bunte Musik, düsterer Text

So bunt das Image, der Sound und das Musikvideo aber sein mögen, so düster ist wiederum das Thema, das in ihrer neusten Single „Please Wear Pink To My Funeral“ auftaucht: Femizide. Anhand eines self-empowernden Breakup-Songs macht Floss im Text darauf aufmerksam, wie oft weiblich gelesene Personen aufgrund ihres Geschlechts umgebracht werden. Laut dem Bundeskriminalamt geschieht das fast jeden dritten Tag durch (Ex-)Partner:innen. Mit diesem Gedanken im Hintergrund fällt auf, dass „Please Wear Pink To My Funeral“ im Vergleich zu ihrem sonst noch aufgedrehteren, Hyperpop-affinen Sound eher nachdenklich und melancholisch klingt.

Die Ärzte meets Charli XCX

Denn Hyper ist der Sound, der hier präsentiert wird, nicht mehr, sondern schlicht und einfach glitzernder, expressiver Pop. Dabei wurde sie tatsächlich durch Die Ärzte beeinflusst: „Ich wollte einen Song schreiben, der mir das gleiche Gefühl gibt wie eine Kombination aus ,Zu Spät‘ und ,Himmelblau‘ – aber mit einer Produktion à la Charli XCX“.

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