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Empfehlung des Tages: Fontaines D.C. – Marianne

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Fontaines D.C. haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der prägendsten Gitarrenbands ihrer Generation entwickelt – und dabei ihren Sound mit jedem Album ein Stück weiter verschoben. Vom rauen Post-Punk ihres Debüts „Dogrel“ über das düstere „A Hero’s Death“ und das stärker von ihrer irischen Identität geprägte „Skinty Fia“ bis zum deutlich offeneren, experimentelleren „Romance“ von 2024 hat sich die irische Band konsequent gegen musikalischen Stillstand entschieden.

Mit  der neuen Single „Marianne“ kündigen Fontaines D.C. ihr fünftes Album „Dopamine Chamber“ an, das am 16. Oktober erscheint. Die von der Serie „Ripley“ mitinspirierte Single verbindet düstere, synthetische Sounds mit einer fast cineastischen Opulenz und entfernt sich damit erneut vom gitarrenbetonten Sound der Anfangsjahre. Inhaltlich geht es um Eskapismus und Hedonismus: um die Versuchung, sich in Fantasien und Vergnügen zurückzuziehen, während die Welt außerhalb immer stärker aus den Fugen gerät. Dieses Spannungsfeld soll auch das von James Ford produzierte Album prägen, auf dem sich Fontaines D.C. mit Angst, Lust, Algorithmen, KI und gesellschaftlicher Überforderung beschäftigen. „Marianne“ zeigt dabei schon jetzt, dass die Band auch nach vier erfolgreichen Alben noch lange nicht daran interessiert ist, sich selbst zu wiederholen.

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