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Empfehlung des Tages: franz1 – zehnvonzehn

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Manchmal reichen ein paar Sekunden, damit aus einem unbekannten Namen plötzlich der spannendste Newcomer-Moment des Monats wird. Genau das passiert gerade bei franz1. Die 21-Jährige aus einer Kleinstadt bei Heidelberg, die inzwischen in Freiburg lebt, hat bisher noch keinen einzigen Song veröffentlicht – und trotzdem sprechen ihre Zahlen schon jetzt für sich.

Vor rund einer Woche lädt franz1 auf Instagram die erste Hörprobe zu „zehnvonzehn“ hoch. Was danach passiert, wirkt fast surreal: Aus rund 300 Follower:innen werden innerhalb kürzester Zeit über 10.000, dazu kommen mehr als 75.000 Likes. Kein großes Marketing, sondern Clips, die sofort hängen bleiben. Zwischen ironischen Alltagsszenen, Girlhood-Energie und einer Ästhetik, die gleichzeitig neu und vertraut wirkt, schafft franz1 etwas, das aktuell nur den Besten gelingt: Man bleibt beim Scrollen einfach stehen.

Dass „zehnvonzehn“ überhaupt existiert, war ursprünglich gar nicht geplant. Der Song entsteht eher zufällig im Studio – produziert von Kasi und Antonius, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach bewiesen haben, wie gut sie emotionale Pop-Momente mit elektronischen Einflüssen verbinden können. Gemeinsam mit franz1 entsteht daraus ein Sound, der Rap, Eurodance und elektronische Elemente miteinander verschmelzen lässt, ohne sich eindeutig einer Szene zuordnen zu wollen.

Genau darin liegt der Reiz der Debütsingle. „zehnvonzehn“ fühlt sich an wie eine verschwommene Erinnerung an Sommernächte, die man vielleicht nie erlebt hat. Der Beat drückt nach vorn, während franz1 eine Leichtigkeit transportiert, die zwischen Selbstbewusstsein und Nostalgie pendelt. Sie zelebriert ihre Girls, nimmt uns mit in ihren Alltag und vermittelt schon jetzt das Gefühl, als würde man sie seit Jahren kennen.

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