Empfehlung des Tages: Freya Riding – Wicker Woman
Freya Ridings liefert uns nach ihrem Album „Blood Orange“ aus 2023 nun einen ersten Vorboten auf ihr kommendes Werk, welches schon im nächsten Jahr erscheinen soll. Und der ist ehrlich und direkt. Für die Sängerin aus UK ist „Wicker Woman“ nämlich mehr als nur eine gewöhnliche Single. Freya erklärt, dass der Song ein feministischer Bruchpunkt ist. „I held my breath, I held my tongue / To make you feel big and strong / You thought you could tear me down“: Mit ihren Texten verdeutlicht die Sängerin ein Gefühl, mit dem wahrscheinlich viele FLINTA* Personen relaten können. Aber anstatt sich in Frust zu verlieren, verpackt Freya diese Gefühle in poppige Lebendigkeit.
Soundtechnisch bewegt sich Freya Ridings auf „Wicker Woman“ zwischen Rock und Pop. Es machen sich auch die Einflüsse von Musikgrößen wie Florence + The Machine bemerkbar, die ja auch gerade erst wieder abgeliefert haben. Die kraftvolle Stimme von Freya führt uns durch die energiegeladene Melodie. Und auch das Musikvideo zu „Wicker Woman“ fängt die Enge und Zwänge ein, die Freya schon in ihren Texten benennt. Im düsteren Look und fast schon hexenhaft (auch wenn Wicker Woman auf deutsch eher als Korbflechterin verstanden wird) untermalt die Musikerin ihre Musik damit auch visuell. Der Singletitel erinnert dabei natürlich auch auf Verzauberung, Hexen und passt zu dem Aufschwung den Hexen jüngst in der Musik und Popkultur erleben, wie wir auch in unserer neuen Printausgabe feststellen durften.
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