Empfehlung des Tages: Future Islands – Plastic Beach
Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 und ihrem erfolgversprechenden Auftritt bei dem amerikanischen Late-Night-Talker David Letterman haben sich Future Islands nicht nur in die Herzen sämtlicher Synth-Pop-Liebhaber gespielt, sondern sind auch zu internationalen Ikonen der Indie-Szene gewachsen. Insbesondere die bisher über 1000 Live-Auftritte der Band aus Baltimore werden regelmäßig durch ikonische Dancemoves von Sänger Samuel T. Henning und mitreißenden Synth-Pop-Hymnen zu erinnerungsträchtigen Erlebnissen. Mittlerweile hat ihr 2017 veröffentlichtes Album „The Far Field“ drei Jahre und unzählige Runden auf dem Plattenteller hinter sich. Dieser Historie sind sich auch die US-Amerikaner bewusst und veröffentlichen deshalb vor knapp einer Woche ihr neuestes 44-minütiges Glanzstück „As Long As You Are“. Auf dem abwechslungsreichen sechsten Studioalbum der Band finden sowohl fließenden Balladen wie „Thrill“ und „City’s Face“ oder auch tanzbare Nummern wie „For Sure“ oder „Walking“ ihren Platz. Zu den temporeicheren Songs des Albums gehört auch „Plastic Beach“, der trotz seines atmosphärischen Beginns schnell an Fahrt aufnimmt und durch autarke, rhythmusgebende Drums sehr dynamisch klingt. Zusätzlich stellt der Song die Vielfältigkeit der einzigartigen Stimme von Sänger Samuel T. Herring heraus, die sich von ganz allein ihren Weg ins tiefste Innere ihrer ZuhörerInnen bahnt. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt auch das Thema von „Plastic Beach“ ein, welches in Zeiten eines Instagram-inspirierten Schönheitsideals immer wichtiger werden muss. So erklärt Frontmann Samuel: „In diesem Lied geht es darum, zu lernen, sich selbst zu lieben, egal was man glaubt getan zu haben. Egal wer man glaubt zu sein, es geht darum, sich selbst aus genau diesem Grund zu lieben (…) Wir versuchen es, aber es ist schwer.“
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