Empfehlung des Tages: Gaspar Narby – Death & Other Things
Der Titel „Death & Other Things” lässt bereits erahnen, dass sich die neue Single des Schweizer Sängers Gaspar Narby mit den großen Themen des Lebens beschäftigt. Je älter man wird, desto öfter mischen sich Gedanken über den Sinn des Lebens und die Angst vor dem Tod in die jugendlich-leichtsinnige Gedankenwelt. An diesem Punkt ist auch Narby mit seinen 24 Jahren angekommen – und teilt seine Ängste vor dem Altwerden und Niemals-richtig-hereinpassen in seinem neuen Song.
Gaspar Narby – Death & Other Things
Es ist ein sehr persönlicher Track, in dem sich der Sänger ehrlich fragt, was er in seinem Leben noch hätte mitnehmen sollen und ob er überhaupt genug „gelebt“ hat. Trotz des jungen Alters gibt sich der Musiker in „Death & Other Things“ der Melancholie vollkommen hin. „Should have stolen that coat / should have gone to that party / I should have smoked cigarettes now i might start when I’m forty.”
Reise in Garbys Kindheit
Auch das Video zum Song schließt sich dieser Nostalgie an und romantisiert die unschuldige Kindheit des Sängers. In einer Montage aus Videoaufnahmen seiner Kindheit begleitet man Gaspar Narby beim Aufwachsen, von seiner Geburt über das Laufen lernen bis hin zum Kleinkindalter. „Wir wollten, dass die Unschuld dieser Kindheitsvideos mit den brutalen Texten kollidiert“, so sagt er selbst über das Video. Dieser Kontrast ist mehr als gelungen und macht das Video umso berührender.
Musikalisch ist der Track ein Mix aus akustischem Folk und Lo-Fi-Elektronik-Elementen, der gemeinsam mit der verletzlichen Stimme des Schweizers einen sehr zarten Sound ergibt. Diesen hat der Bedroom Producer vollkommen im DIY-Modus erschaffen und vom ersten Moment an alles auf eigene Faust geschrieben, aufgenommen und produziert.
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