Empfehlung des Tages: Get Well Soon – Mantra
Wer wenn nicht Konstantin Gropper, der Mensch hinter Get Well Soon (dt. Werde schnell gesund) sollte zu Zeiten wie diesen ein Album veröffentlichen, in dem es darum geht, wie die Dinge besser werden? Schon lange bevor Corona unser Leben verändert hat, ist Get Well Soon auf der musikalischen Bildfläche aufgetaucht und hat es sich so richtig gemütlich gemacht – denn mit „Amen“ erwartet uns am 25. März 2022 bereits das sechste Album des Künstlers.
Get Well Soon – Mantra
Ein Optimist durch und durch – was der Künstler aber erst im Lockdown über sich gelernt hat. Uns so erklingt sein neues Song „Mantra“ wesentlich positiver und heller als alles, was man bis dato von Get Well Soon kannte. Der sonst befangene, melancholisch-anmutende Sound macht Platz für hoffnungsvollen Synthiepop. „Ich habe vor allem Songs aus meiner Happy-Place-Playlist als Inspiration gehört. Wundert sicher viele, dass ich die habe, aber es gibt sie.“, so Gropper über den Song.
„Mantra“ ist umgeben von einer Aura des Neubeginns und der Selbstoptimierung – und diese wird im Musikvideo sogar visualisiert. Das sehr abstrakte, besondere Werk der Bildundtonfabrik gleicht einem Kaleidoskop. In sphärischen, knallbunten Welten – die der Aura, welche den optimistischen Song umgibt entsprechen – schweben fellige Wesen schwerelos umher. Und selbst wenn im Finale zum Höhepunkt all die pinken Instrumente, Discokugeln und Rosen auf dem Boden knallen und in tausend Teile zerschellen, ist das sehr ästhetisch und beruhigend anzusehen und ergänzt die positive Stimmung des Songs perfekt.
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