Empfehlung des Tages: Gianni Suave – „Hallus“
Zum Dienstag haben wir einen Frankfurter Newcomer für euch, der sich mit seiner Soundästhetik und Lyrik bewusst gegen den Mainstream stellt und mit Qualität langfristig überzeugen möchte. Die Rede ist von Gianni Suave, welcher aktuell das Cover unserer „Deutschraps Zukunft“-Playlist ziert. Der Grund dafür ist „Hallus“, sein jüngstes Release.
Gianni Suave – Hallus
Auf einem Beat, der von Jakepot, Rio und Funkvater Frank gezaubert wurde, reimt Gianni so routiniert und selbstsicher, wie als wäre er schon vor fünfzehn Jahren am Mikrofon gestanden (nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass seine erfrischenden Flows gefühlt von übermorgen sind). Sprich, Gianni schafft es mit „Hallus“ in 2:35 Laufzeit problemlos, unser Gehör von dem Mainstream-Einheitsbrei erholen – ja gar zu erquicken – in dem er Lines darüber kickt, wie wenig er mit irgendwelchen Menschen verkehren möchte. Lediglich bei einem ominösen Sanchez geht er ans Handy, doch der Rest der Menschheit versucht ihn vergeblich ans Handy zu bekommen und ein Treffen zu vereinbaren.
„Hallus“ vor allem durch die smoothe Delivery, die treffsicheren Punchlines und durch die teflonartige Anti-Attitüde. Wir freuen uns jedenfalls auf das neue Projekt von Gianni Suave, welches zu diesem Zeitpunkt zwar noch keinen offiziellen Namen hat, aber zumindest bei Genius als „G3“ betitelt wird.
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