Empfehlung des Tages: Goldroger feat. Lugatti – Guck auf die Uhr
Drei Jahre, drei Alben: Am vergangenen Freitag hat Goldroger den dritten und letzten Teil seiner „Diskman Antishock“-Serie veröffentlicht. Wie immer besteht das Projekt aus sieben Songs im ganz eigenen Stil des Kölner Rappers, der sich nicht so richtig auf ein konsequentes Genres Festnageln lässt. Neben zahlreichen Referenzen an Videospiele und Filme sind außerdem drei Feature-Gäste dabei: Musikalischer Tausendsassa YRRE ist am Start, genau so auch die beiden Kölner Kollegen 9inebro und Lugatti. Mit letzterem ist die neueste Single des Projekts entstanden: „Guck auf die Uhr“.
Goldroger feat. Lugatti – Guck auf die Uhr
Der Titel liest sich dabei erstmal wie die großspurige Ansage eines mehr oder weniger bekannten Rappers. Tatsächlich versteckt sich aber hinter „Guck auf die Uhr“ ein ziemlich tiefgründiger Song. Denn die titelgebende Uhr ist mitnichten Statussymbol, wie man es aus der Szene gewohnt ist, sondern Symbol für die Zeit, die quälend langsam verstreicht, während Goldie und Gatti sehnsüchtig auf die Nachricht einer geliebten Person warten.
Die melancholische Produktion, die das begleitet, kommt wie gewohnt von Dienst & Schulter, die bisher in alle „Diskman Antishock“-Projekte involviert waren. Die Kollaboration zwischen Lugatti und Goldroger findet gänzlich auf Augenhöhe statt, beide Artists haben spürbar etwas von ihrem eigenen Stil zum Song beigetragen. Gemeinsam entsteht ein nächtlicher Vibe – und ein imaginäres Bild von zwei kleinen Hacken, die einfach nicht blau werden wollen…
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