Empfehlung des Tages: Herr D.K. – K1 (Acoustic)
In der Musik des Hamburger Sängers und Songschreibers Herr D.K. sind die Übergänge zwischen Folk-Rock und Indie-Pop fließend. Dabei spannen seine Stücke stets den Bogen zwischen existenziellen Fragen und persönlichen Geschichten. Das Ergebnis: Melancholische Stücke zwischen Einsicht und Draufsicht, die uns der Musiker bisher schon auf seiner Debüt-EP „Zwischen Uns“ und in diesem Jahr sogar auf seinem ersten Album „Beleuchtet den Hintergrund“ präsentiert. Die Debütplatte entsteht in gemeinsamer Zusammenarbeit mit Kristian Kühl, Produzent von Leoniden, Ilgen-Nur oder OK Kid und ist das Abbild Herr D.K.s musikgewordener Gedankenspiele, die zwar überwiegend melancholischer Natur sind, in manchen Fällen aber hoffnungsvolle Schimmer verbreiten. Ein Song der Platte, „K1“ erhält nun eine zweite wundervolle Version, denn Henning von Hertel alias Herr D.K. ist erneut zu Gast bei den „Acoustics“. Innerhalb dieses Newcomer-Formats erhalten KünsterInnen in ganz Deutschland die Möglichkeit, ihre Songs akustisch zu performen und im Anschluss auch digital zu veröffentlichen. Auch wenn „K1“ schon im Original insbesondere durch das spielerisch-klingende Motiv der Synthies im Ohr bleibt, überrascht Herr D.K. in der Acoustic-Version mit Originalität und kreativem Input. Nicht nur mit klassischen Instrumenten wie Cello oder Piano verfeinert der Hamburger das Soundbild von „K1“, sondern auch mit dem organischen Klicken einer Schreibmaschine oder dem natürlichen Hall einer Kirche. Von Hertel gelingt es, durch den Einsatz ungewöhnlicher Klänge Geborgenheit und das Gefühl „Angekommen zu sein“ in knapp vier Minuten heraufzubeschwören, ohne dass dabei eine gewisse Selbstverständlichkeit Einzug hält.
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