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Empfehlung des Tages: Idles – Grounds

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Punk-Musik macht es sich seit jeher zur Aufgabe, Missstände in der Gesellschaft anzuprangern. Die britische Band Idles, die 2009 in Bristol gegründet wurde, nimmt diesen Auftrag besonders ernst: Songs wie „Samaritans“ oder „Colossus“ setzen sich mit toxischer Maskulinität auseinander, „Television“ hinterfragt Schönheits-Normen und „Danny Nedelko“ thematisiert Migration und Rassismus. Vor allem letzterer Song hat auch zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts an Relevanz eingebüßt, stattdessen findet gerade eine Kettenreaktion statt, die die Hook des Songs beschreibt: „Fear leads to panic, panic leads to pain/ Pain leads to anger, anger leads to hate“. In den USA toben seit Wochen weiterhin Proteste gegen Racial Profiling und Polizeigewalt, denen die Regierung aber mit immer größerer Brutalität begegnet, sodass manche Städte richtiggehend von bürgerkriegsähnlichen Zuständen beherrscht werden. Mit „Grounds“, einer Single ihres kommenden neuen Albums, solidarisieren sich Idles mit den Demonstranten weltweit: „Do you hear that thunder? That’s the sound of strength in numbers“. Über brachiale Instrumentierung versucht Frontmann Joe Talbot, seinen Beitrag zu leisten: „I raise my pink fist and say black is beautiful“.

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