Empfehlung des Tages: Ilgen-Nur – Dream Of Hell
Nach ihrem Debütalbum „Power Nap“, das 2019 herauskam, hat Ilgen-Nur sich etwas zurückgezogen, um an ihrer neuen Platte zu arbeiten: „It’s All Happening“ ist nun endlich in der Welt und zeigt die Musikerin in einer neuen Soundwelt, die der alten aber trotzdem nicht ganz fremd ist. Zu ihren Anfängen wurde sie gerne als „Slacker Queen“ beschrieben, mit diesem Album lässt sie diesen Vibe hinter sich und wirkt irgendwie erwachsener und mehr angekommen – bei sich und in ihrer Musik.
Die Songs sind in LA entstanden und tragen auch alle diese Leichtigkeit in sich. Verglichen mit den alten Songs von Ilgen-Nur, finden hier Klaviere und Synths ihre Momente, die alles etwas aufweichen. So auch in „Dream Of Hell“. Der Song ist inspiriert von dem Buch „The Four Agreements“ von Don Miguel Ruiz, was von der Suche nach sich selbst handelt.
Wie in den anderen Songs, ist auch hier der Text sehr fragmentiert, erzählt aber doch ganz bildlich eine Geschichte von der Realisation, an einem Ort nicht sein zu wollen: „The last full moon / Of the year so bright Curtains of mine / Could barely / Hold the light / So I woke / Saw a big white drop Through a thin dark cloth / In slow motion“. Das Album ist bestimmt nichts, um Freitagabends in Partystimmung zu kommen, aber perfekt für einen sonnigen Herbstmorgen am Sonntag, wenn man Kaffee im Bett trinkt.
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