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Empfehlung des Tages: Isfar Sarabski – Novruz

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Isfar Sarabski hat sich in der Jazz-Szene durch seinen offenen Zugang bereits während der Ausbildung am Boston Berklee College of Music einen Namen gemacht, denn er entwickelte sehr früh bereits eine Neugier, das Genre für andere Einflüsse zu öffnen. So finden in seiner Musik auch Stilformen des Mugham, eine folkloristische aserbaidschanische Musikrichtung, als auch elektronische Elemente und moderne Klassik seinen Platz. 

Diese spezielle Konstellation hat der Pianist, Komponist und Produzent nun auf ein weiteres Album mit dem treffenden Namen „Planet“ verpackt. Das Instrumentalalbum verfolgt dabei den Ansatz: Musik sagt mehr als tausend Wörter. „Es sind meine Gefühle und Ansichten zu unserem Planeten zusammen. Die Menschen, die Geschehnisse in den letzten Jahren, die uns alle betrafen, und die neuen Situationen, mit denen wir klarkommen müssen, reflektiere ich in den Kompositionen mit dem Wunsch, darüber mit meinen Zuhörern in den Dialog zu treten.“, meint Isfar Sarabski dazu. 

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Das Album schlägt damit nicht nur metaphorische Brücken zwischen Kontinenten, sondern auch musikalischen Genres. Die Grundessenz bildet dabei die Rhythmikgruppe aus Klavier, Bass und Schlagzeug, welche immer wieder von Streichern eine Untermalung findet. „Novruz“ verbindet mit dem jazzigen „G-Man“ die beiden titelgebenden Songs „Planet“ und macht die Vielseitigkeit des Albums durch die jeweiligen Transitionen deutlich. Der Titel bezeichnet dabei in der Landessprache des Aserbaidschaners übersetzt „Neuer Tag“. Getreu dem Namen beginnt die Komposition im Stil des Mugham und verändert sich beständig hin zu einer langsameren Klavierharmonie, die dann einen Übergang zum schnellen Jazz findet und die Fingerfertigkeit und Virtuosität an den Instrumenten aufzeigt. 

„Planet“ schafft es, die Emotionen, die nicht in Wörter gefasst werden können, aufzugreifen und bietet viele musikalische Höhepunkte, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. 

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