Empfehlung des Tages: Joesef – It’s Been a Little Heavy Lately
Der schottische Künstler Joesef macht eine Mischung aus Bedroom Pop, Indie und Soul. Klingt gut, oder? Wie leicht und locker sein Sound rüberkommt ist auf seiner neuen Single „It’s Been a Little Heavy Lately” zu hören. Der Song wird bestimmt von Joesefs heller Stimme mit einer Basslinie, die immer wieder von hohen Synthie-Interludes gebrochen und gegen Ende von einer klare Akustik-Gitarre abgelöst wird.
Joesef – It’s Been a Little Heavy Lately
Dass die vielen Instrumente ihren Weg in die neue Single gefunden haben, liegt vor allem daran, dass Joesef selbst ein Arrounder ist und mit Gitarre, Bass, Keyboard und Software vertraut ist. Über den Song sagt Joesef: „Ich habe ‚It’s Been A Little Heavy Lately‘ darüber geschrieben, dass ich dazu neige, schlechte Entscheidungen zu treffen, wenn ich niedergeschlagen bin (…).“ Dass der Song sich mit einem tieferen Thema auseinandersetzt hört man ihm nicht unbedingt an, doch beim dazu gelieferten Sample des Films „Totally Fucked Up“ des berühmten Queer-Regisseurs Gregg Araki, wird das spätestens deutlich.
„It’s Been a Little Heavy Lately“ folgt auf Joesefs letzte Single „Fire“, die einen sehr entspannten Sound transportiert, allerdings auch von keinem leichten Thema handelt: Liebeskummer und Herzschmerz. „Cause there wasn’t a fire hot enough / To burn you out of my mind“.
Letztes Jahr konnte Joesef live vor großem Publikum spielen und auch dieses Jahr steht eine Tour an mit einem Konzert in Deutschland in Berlin. Tickets bekommt ihr hier.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.