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Empfehlung des Tages: John Glacier – Emotions

Posted in: News
Tagged: John Glacier

Gletscher sind schon faszinierend, oder? Was sich unter den etlichen Eisschichten wohl verbergen mag? Für John Glacier, die sich diesen Namen nicht ohne Grund gegeben hat, macht genau das die Faszination aus: Man sieht nur die oberste Schicht und darunter ist etwas schon seit Ewigkeiten tief vergraben, was wohl erst ans Tageslicht kommen wird, wenn das Eis mal geschmolzen ist. Ähnlich undurchsichtig, mysteriös und vielschichtig ist die Londoner Rapperin.

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Außerdem passt der Name, weil ihre Musik so „unterkühlt“ klingt. Irgendwie distanzierte Momentaufnahmen, die aber nicht zwingend emotional kalt sind, sondern diese Gefühlseindrücke auf faszinierende Weise in musikalische Form pressen. Bestes Beispiel: „Emotions“. Wie kann man bei diesem Synthie-lastigen Beat nicht an Eiszapfen oder zumindest Kälte denken? Damit erinnert der Song irgendwie an den Sound der Drain Gang aus Schweden. Johns Stimme darüber wirkt klar und fokussiert, aber doch ohne klare Emotionen einzubauen, ähnlich wie eben ein Bladee oder in den hin und wieder leicht stolpernden Flows gar ein Earl Sweatshirt: „I’m as cold as ice, we’re not doing feelings“.

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Das Buch bekommt ein Sequel

Der Song stammt von ihrer neuen EP „Like A Ribbon“. Diese ist für John eine Reflektion ihrer aktuellen Lebensphase, ein neues Kapitel. In Interviews beschrieb sie ihre Veröffentlichungen als Bücher, und nun, da ihr erstes Buch, das Debütalbum „SHILOH“, zweieinhalb Jahre hinter ihr liegt, drehe sich das zweite Buch darum, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat und wie man sich durch diesen neuen Abschnitt navigiert. Dazu hat sie sich prominente Unterstützung geholt, an der Produktion sitzen etwa Kwes Darko (bekannt durch Zusammenarbeit mit u. a. slowthai) oder Flume.

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