Empfehlung des Tages: Jungstötter – Know
Der ehemalige Sänger von Sizarr, Fabian Altstötter, hat in seinem Soloprojekt namens Jungstötter eine neue Stimme gefunden, die eine völlig neue musikalische Richtung vorgibt. Diese Richtung wurde mit dem Release seinen Solodebüts „Love Is“ Anfrang 2019 konkreter: Das Projekt Jungstötter steht für Minimalismus in seiner Reinform, für Eleganz, Ruhe und Virtuosität. Einer seiner wichtigsten Bestandteile ist dabei die durchdringende, erzählerische Stimme von Fabian Alltstötter selbst. Vier Jahre nach der Veröffentlichung von „Love Is“ wagt sich Jungstötter nun an das Nachfolgewerk „One Star“, das bereits am 28. April erscheinen wird. Zehn Songs werden uns hier den Weg zwischen Himmel und Erde weisen und mit der Spannung zwischen diesen beiden Welten spielen.
Der Song, der diese Dramatik einleiten wird, ist „Know“ – die aktuelle Single von Jungstötter. Das ausgerechnet dieser Track auch der Album-Opener sein wird, ist kein Zufall. „’Know‘ war für mich klar der Opener dieses Albums“, sagt Jungstötter. „Alles was man visuell erfährt, bevor man sich mit dem Sound auseinandersetzt, fängt dieser Song für mich ein. Er sollte ein Sturm werden und ich glaube ich konnte ihn aufziehen lassen.“ Stürmisch wird es in „Know“ allemal, denn während sich der Song zunächst mit atmosphärischen Klängen langsam, aber bereits gefährlich klingen anpirscht, nimmt er bereits nach gut eineinhalb Minuten im Refrain an Fahrt auf und die elektronischen Synth-Klänge wehen einem hörbar um die Ohren. Doch Jungstötter versteht es, nicht nur die Ohren auf eine spannende Reise zu schicken. Auch das Musikvideo zu „Know“ hält einiges bereit.
Ein Dialog zwischen Erde und Himmel
Die ursprüngliche Idee war es, im Clip, das Albumcover nachzustellen. Das wiederkehrende Thema, das sich durch das ganze Album, wie auch durch die visuelle Darstellung dessen zieht, ist nämlich ein Dialog zwischen Himmel und Erde. Dieses Zwischenspiel wird im Video gezeigt und vor allem verdeutlicht indem der Kamerawinkel kaum horizontal ist, sondern zwischen einer Fixierung auf den Himmel oder den Boden wechselt. Es soll eine Art manischen Zustand illustrieren, in dem man sich eben ständig zwischen Himmel und Erde bewegt. Regie führten hier Sebastian Eppner und Max Hilsamer, die als Team bereits Musikvideos für Kat Frankie und Albertine Sarges umgesetzt haben.
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